Wer einen kompakten Grill wie den Skotti nutzt, kennt das Spiel: Fett tropft durch den Rost, kleine Gemüsestücke verschwinden in der Glut, und am Ende klebt überall Eingebranntes. Die Durandal Grillschale verspricht genau dagegen Abhilfe – eine beschichtete Schale für Grill und Backofen, die das Einsauen verhindern soll. Wir hatten sie über mehrere Grillabende im Einsatz und sagen euch ehrlich, wo sie glänzt und wo ihre Grenzen liegen.
Was ist die Durandal Grillschale – und für wen lohnt sie sich?
Im Kern ist die Durandal eine flache Grillpfanne mit Antihaftbeschichtung, die ihr direkt auf den Rost legt. Egal ob Gasgrill, Holzkohlegrill oder Backofen: Das Grillgut liegt nicht mehr auf den Stäben, sondern sicher in der Schale. Für uns war das vor allem auf dem kleinen Skotti ein echter Gewinn ([interner Link: Skotti Mini-Grill Test]). Garnelen, Halloumi, Pilze – alles, was sonst gnadenlos durch den Rost gerutscht wäre, bleibt jetzt da, wo es hingehört.
Wie gut verhindert die Grillschale das Einsauen wirklich?
Sehr gut. In unserem Test fing die Durandal Grillschale Fett, Marinade und Bratensaft zuverlässig auf, sodass der Grillrost darunter weitgehend sauber blieb. Nach dem Grillen reichte meist ein kurzes Auswischen, statt minutenlang zu schrubben. Genau das ist der Hauptgrund, eine solche Schale überhaupt zu kaufen: Sie spart Reinigungszeit und schont den Grill.
Auch die Antihaftbeschichtung macht ihren Job ordentlich. Speck, Spiegeleier oder klein geschnittenes Gemüse lösen sich problemlos, ohne dass ihr literweise Öl nachkippen müsst. Wer schon mal ein Stück Fisch direkt vom Rost retten wollte, weiß diesen Unterschied zu schätzen.
Der Haken: Hitze ist der natürliche Feind
So praktisch die Schale ist – einen Punkt müsst ihr ernst nehmen. Sie ist nur bis rund 260 Grad hitzebeständig. Klingt erst mal nach viel, ist es bei einem Gasgrill aber nicht. Wer voll aufdreht und die Schale dann unbeaufsichtigt stehen lässt, riskiert Schäden an der Beschichtung. Uns ist das genau einmal passiert, als wir den Brenner kurz vergessen hatten.
Und selbst bei vorbildlicher Behandlung gilt: Die Durandal ist kein Erbstück. Nach einiger Zeit nutzt sich die Beschichtung ab, irgendwann gibt die Schale auf. Das klingt ernüchternd, ist bei beschichtetem Grillzubehör aber völlig normal ([interner Link: Grillzubehör Ratgeber]). Seht es wie eine gute Bratpfanne – auch die hält nicht ewig. Unterm Strich ist die Schale Verbrauchsmaterial, und für den Preis darf man das verschmerzen.
Pro
- Verhindert das Einsauen des Grillrosts zuverlässig
- Sehr gute Antihaftwirkung, wenig Öl nötig
- Ideal für kleine Grills wie den Skotti
- Einfache Reinigung, oft reicht Auswischen
- Flexibel auf Grill und im Backofen nutzbar
Contra
- Nur bis ca. 260 °C hitzebeständig – bei voller Leistung kritisch
- Beschichtung nutzt sich mit der Zeit ab
- Verschleißteil, kein dauerhaftes Zubehör
Technische Daten
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Typ | Grillschale / Grillpfanne |
| Beschichtung | Antihaft |
| Einsatzbereich | Gasgrill, Holzkohlegrill, Backofen |
| Max. Temperatur | ca. 260 °C |
| Reinigung | Auswischen oder spülen mit mildem Spülmittel |
| Besonders geeignet für | kleine Grills (z. B. Skotti) |
Fazit
Die Durandal Grillschale lohnt sich für alle, die einen kleinen Grill wie den Skotti sauber halten wollen und genug von durchgefallenem Grillgut haben – weniger für die, die bei voller Hitze scharf anbraten oder ein Zubehör für die Ewigkeit suchen. Wer die 260-Grad-Grenze im Hinterkopf behält und die Schale als Verbrauchsmaterial akzeptiert, bekommt einen günstigen Helfer, der den Grillabend spürbar entspannter macht. Für uns insgesamt eine klare Empfehlung mit kleinem Sternchen.
Und ihr – haltet ihr eure Grills lieber mit Schale, Alufolie oder einfach mit Schrubben sauber? Schreibt es uns in die Kommentare.
FAQ
Ja. Sie ist sowohl für den Grill als auch für den Backofen gedacht. Achtet nur darauf, die Grenze von rund 260 Grad nicht zu überschreiten.
Meist genügt es, sie nach dem Abkühlen kurz auszuwischen. Bei stärkerer Verschmutzung spült ihr sie mit warmem Wasser und mildem Spülmittel – aggressive Scheuermittel solltet ihr der Beschichtung zuliebe vermeiden.
Das hängt stark von der Nutzung ab. Wer sie schonend behandelt und nicht überhitzt, hat länger etwas davon. Da es sich um ein Verschleißteil handelt, sollte ein gelegentlicher Nachkauf aber eingeplant werden.
