SwitchBot hat seinen beliebten Mini-Roboter, der Tasten und Schalter im Haushalt auf Knopfdruck smart macht, überarbeitet. Die neue Version heißt schlicht SwitchBot Wiederaufladbarer Bot – und der Name verrät schon, was sich hinter der unscheinbaren weißen Box geändert hat: Statt einer Knopfzelle steckt jetzt ein fest verbauter Lithium-Akku im Gehäuse. Wir zeigen euch, was die Neuauflage kann, was gleich geblieben ist und für wen sich ein Umstieg lohnt.
Was ist der SwitchBot Wiederaufladbare Bot überhaupt?
Falls ihr den Bot noch nicht kennt: Das kleine Gerät wird einfach per Klebepad neben eine beliebige physische Taste oder einen Kippschalter geklebt. Auf Befehl fährt ein kleiner Arm aus und drückt diesen Knopf – für euch. Damit lässt sich im Grunde jedes Gerät mit einer mechanischen Taste nachträglich smart machen: Kaffeemaschine, Lichtschalter, Türklingel, Waschmaschine, alte Stereoanlage oder der Einschaltknopf am PC. Kein Umbau, kein Lötkolben, keine Bohrerei. Genau diese Unkompliziertheit hat den Bot in den vergangenen Jahren zu einem echten Liebling in der Smart-Home-Szene gemacht.
Die neue Version behält all das bei – ändert aber den wichtigsten Kritikpunkt der ersten Generation: die Stromversorgung.

Neu an Bord: 370-mAh-Akku statt Knopfzelle
Der größte Unterschied zur bisherigen Variante ist der integrierte 370-mAh-Lithium-Ionen-Akku. Aufgeladen wird er klassisch per Kabel, danach soll eine Ladung bei einmaliger Betätigung pro Tag bis zu sechs Monate halten. Wer den Bot häufiger nutzt, kommt entsprechend kürzer hin – realistisch bleiben aber mehrere Wochen bis Monate ohne Nachladen. Aufgeladen wird per USB‑C. Dazu wird einfach der Deckel abgenommen und das Kabel in den Akku gesteckt – alternativ kann der Akku auch herausgenommen werden.
Für alle, die die Vorgängerversion bereits im Einsatz haben, ist das ein echter Komfortgewinn. Die CR2-Knopfzelle der ersten Generation war zwar langlebig, aber im Ernstfall nervig: entweder man hatte Ersatz in der Schublade – oder der Bot blieb ein paar Tage stumm, bis der Nachschub aus dem Online-Shop kam. Der neue Akku macht das Thema Batteriewechsel schlicht überflüssig.
Nachhaltiger ist das Ganze obendrein. Wer mehrere Bots in der Wohnung einsetzt, spart sich über die Jahre eine Menge Einwegbatterien.
Installation und Bedienung bleiben unverändert einfach
An der grundlegenden Nutzung hat SwitchBot nichts geändert – und das ist auch gut so. Der Bot kommt weiterhin mit einem doppelseitigen Klebepad, lässt sich in unter einer Minute montieren und wird in der SwitchBot-App eingerichtet. Über die App könnt ihr zwischen zwei Modi wählen:
- Drücken-Modus: Der Arm drückt einmal kurz und zieht sich wieder zurück – ideal für klassische Ein/Aus-Tasten.
- Schalter-Modus: Mit einer kleinen Schlaufe zieht der Bot einen Kippschalter in beide Richtungen – perfekt etwa für Lichtschalter.
Auch die kompakten Abmessungen und das dezente weiße Design sind geblieben. Der Bot fällt an der Wand oder am Gerät kaum auf, was für Wohnungen mit wenig Technik-Toleranz ein echter Pluspunkt ist.
Matter, Alexa, Google und Apple Home: So wird der Bot richtig smart
Alleine ist der Bot per Bluetooth steuerbar – richtig interessant wird er aber erst in Verbindung mit einem Matter-fähigen SwitchBot Hub. Darüber landet er im Smart-Home-Ökosystem eurer Wahl und lässt sich per Alexa, Google Assistant oder Apple Home steuern. Sprachbefehle, Automatisierungen und Fernzugriff von unterwegs sind damit problemlos möglich.
Ein typisches Szenario: Ihr sagt „Alexa, Kaffee an“, und der Bot drückt den Einschaltknopf eurer Kaffeemaschine. Oder ihr koppelt den Bot mit einem Bewegungsmelder, sodass abends automatisch das Licht im Flur angeht – auch dann, wenn dort nur ein klassischer Kippschalter sitzt. Besonders für Mietwohnungen, in denen man keine smarten Schalter fest verbauen darf, bleibt der Bot damit eine der cleversten Lösungen am Markt.
Preis, Verfügbarkeit und Einordnung
Die unverbindliche Preisempfehlung für den SwitchBot Wiederaufladbaren Bot liegt bei 33,99 Euro. Damit positioniert sich das Gerät im gleichen Preisbereich wie die bisherige Version, bietet aber deutlich mehr Bedienkomfort durch den Akku.
Wer gerade erst in die Welt der SwitchBot-Produkte einsteigt, bekommt mit der neuen Version die empfehlenswertere Variante. Bestandsnutzer, die mit ihren alten Bots zufrieden sind und ungern Batterien tauschen, können ebenfalls über ein Upgrade nachdenken – gerade dann, wenn mehrere Geräte im Einsatz sind.
Fazit: Kleines Update, großer Alltagsnutzen
Der SwitchBot Wiederaufladbare Bot ist kein radikaler Neustart, sondern eine konsequente Weiterentwicklung. Das bewährte Konzept bleibt: ein winziger Helfer, der beliebige Tasten smart macht, ohne dass ihr euer Zuhause umbauen müsst. Neu ist der integrierte Akku, der das nervige Batteriewechseln überflüssig macht und die Nutzung spürbar nachhaltiger gestaltet. Gerade in Kombination mit einem Matter-Hub wird der Bot zu einem richtig flexiblen Werkzeug für alle, die ihr Zuhause Schritt für Schritt smarter gestalten wollen – ohne Schraubenzieher und ohne Elektriker.
Was meint ihr: Habt ihr bereits einen SwitchBot Bot im Einsatz, oder überlegt ihr, mit der neuen Version einzusteigen? Schreibt es uns gern in die Kommentare – wir sind gespannt, welche kreativen Anwendungsfälle ihr für den kleinen Helfer findet.
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