Tchibo Lapressa im Nachtest: Lohnt sich die Siebträgermaschine auch nach über einem Jahr noch?

Tchibo Lapressa im Nachtest: Lohnt sich die Siebträgermaschine auch nach über einem Jahr noch?

Es gibt Produkte, die landen nach ein paar Wochen in der Schublade – und es gibt Produkte, die einfach nicht aus dem Alltag wegzudenken sind. Die Tchibo Lapressa Siebträgermaschine gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Wir haben die Maschine bereits ausführlich getestet – unseren ersten Testbericht könnt ihr hier nachlesen – und sie seitdem jeden Tag intensiv im Einsatz. Zeit also für ein ehrliches Fazit nach mehr als einem Jahr Dauernutzung.


Wie schlägt sich die Lapressa nach über einem Jahr täglichem Einsatz?

Kurz und ehrlich: Sehr gut. Die Maschine läuft täglich, teilweise mehrfach am Tag, und zeigt dabei keinerlei Verschleißerscheinungen, die uns ernsthaft beunruhigen würden. Der Druck von 15 bar ist noch genauso stabil wie am ersten Tag, die Crema sitzt, und das Aufheizverhalten – rund 2 bis 4 Minuten, je nach Raumtemperatur – hat sich nicht verändert.

Das ist für eine Einstiegsmaschine in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich. Viele günstige Siebträger zeigen nach intensiver Nutzung erste Schwächen bei der Pumpe oder beim Dampfventil. Bei der Lapressa konnten wir das bisher nicht beobachten. Wer regelmäßig reinigt und die Maschine ordentlich pflegt, bekommt hier eine robuste Alltagsmaschine, die hält, was sie verspricht.

Außerdem gibt es sie inzwischen in neuen Farben, wer also nicht so auf den klassischen Look steht, bekommt sie auch in Cremefarben, Rot und Schwarz.


Was wir nach einem Jahr noch mehr schätzen

Die Kompaktheit – nach wie vor ein echtes Argument

Schon in unserem Ersttest haben wir die kompakten Maße von ca. 14,5 × 34,5 × 29,5 cm und das Gewicht von rund 4,5 kg gelobt. Daran hat sich natürlich nichts geändert – aber mit dem Abstand von über einem Jahr merkt man erst wirklich, wie wertvoll diese Eigenschaft im Alltag ist. Auf kleinen Küchenflächen macht die Lapressa schlicht keinen Stress, und wer schon einmal eine größere Siebträgerkonstruktion auf der Arbeitsplatte stehen hatte, weiß das zu schätzen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis – weiterhin kaum zu schlagen

Eines der stärksten Argumente für die Lapressa war von Anfang an der Preis. Und dieser Eindruck hat sich nach mehr als einem Jahr nur noch verfestigt. Für das, was die Maschine kostet, bekommt ihr echten Espresso-Genuss auf einem Niveau, das man sonst erst bei deutlich teureren Modellen findet. Klar: Das Gehäuse besteht größtenteils aus verchromtem Kunststoff statt echtem Metall – das wussten wir von Anfang an. Aber an der Funktion hat das nichts geändert.

Wer aus dem Kapselkaffee rauswill, ohne direkt 400 Euro oder mehr für eine Halbautomatik auszugeben, findet in der Lapressa einen ehrlichen und zuverlässigen Einstieg in die Welt des Siebträgerkaffees.


Was wir uns inzwischen fest angewöhnt haben

Nach einem Jahr täglicher Nutzung hat sich eine kleine, aber wichtige Routine eingespielt, die wir euch nicht vorenthalten wollen:

Kaffeemühle ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Schon im Ersttest haben wir darauf hingewiesen, dass frisch gemahlene Bohnen entscheidend für das Ergebnis sind. Das gilt nach wie vor – und wer das noch nicht umgesetzt hat, sollte das dringend nachholen. Der Unterschied zwischen vorab gemahlenem und frisch gemahlenem Kaffee ist mit der Lapressa klar spürbar, weil die Maschine als Siebträger dieses Aromapotenzial direkt ins Ergebnis übersetzt.

Ein Upgrade beim Tamper lohnt sich. Das mitgelieferte Multifunktionstool erfüllt seinen Zweck, und wir haben es anfangs täglich genutzt. Aber wer die Maschine ernsthaft täglich verwendet, dem empfehlen wir den Wechsel auf einen Edelstahl-Tamper – Tchibo bietet einen für rund 15 Euro an, und das haptische Feedback beim Andrücken macht schlicht einen Unterschied. Nicht zwingend notwendig, aber nach einem Jahr Nutzung definitiv wert.

Lapressa von Tchibo, absolut ihr Geld wert!

Fazit nach über einem Jahr: Klare Kaufempfehlung bleibt bestehen

Die Tchibo Lapressa hat in unserem Dauertest bewiesen, dass ein günstiger Einstiegspreis nicht zwangsläufig bedeutet, dass ein Produkt schnell überholt ist. Die Maschine läuft täglich zuverlässig, liefert konstant gute Ergebnisse und bietet für ihren Preis ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das im Siebträger-Segment kaum zu schlagen ist.

Wenn ihr überlegt, ob sich der Kauf lohnt – unser Rat nach mehr als einem Jahr Alltagseinsatz: Ja, absolut. Und wer noch mehr Details zur Ersteinrichtung, zum Lieferumfang und zur Kaffee-Zubereitung nachlesen möchte, findet alles Wichtige in unserem ausführlichen Ersttest der Tchibo Lapressa.

Habt ihr die Lapressa schon länger in Betrieb? Schreibt uns in die Kommentare, wie eure Erfahrungen nach längerer Nutzung sind – wir sind gespannt!


Die Lapressa gibt es bei Tchibo im Laden oder online ab UVP 199 Euro, das Paket mit Zubehör und der Kaffeemühle gibt es ab 299 Euro. Oft ist das Ganze aber auch im Angebot.

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  1. Stefan Huber

    WICHTIG: wie ich eben erfahren habe, repariert Tchibo eine defekte Maschine außerhalb der Garantiezeit von nur 2 Jahren nicht – es handelt sich also leider um ein Wegwerfprodukt

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